Thema: Autobahnkreuz Wuppertal-Nord

Die folgenden Ausführungen basieren auf der Vorstellung der Planung durch Straßen NRW in der Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung, Denkmalschutz und Wirtschaftsförderung, Sprockhövel; Ausbau des Autobahnkreuzes Wuppertal Nord (A 1 / A 43 / A 46).

Informationsveranstaltungen zum Ausbau des Autobahnkreuzes haben in Wuppertal und Sprockhövel in den entsprechenden Ausschüssen bereits stattgefunden. Im Frühling 2020 wird Straßen NRW den geplanten Ausbau auch in Schwelm vorstellen.

Ab 2020 wird es in modularer Bestandsverbesserung zunächst um Brücken im Inneren des Kreuzes gehen. Es werden also in den Folgejahren immer weitere Module/Abschnitte gebaut. Im Moment geht man davon aus, dass 2030 das komplette Autobahnkreuz ausgebaut sein wird. Zurzeit wird das Planfeststellungsverfahren vorbereitet. Im Frühling 2020 wird mit einer Bürgerinformation die Öffentlichkeit beteiligt werden. Dann kommt es zu einer Offenlegung der Planungsunterlagen mit der Option für Einwände von Betroffenen und Verbänden. Wahrscheinlich kann man die Unterlagen dann in Sprockhövel einsehen. Angedacht ist auch ein Infomarkt, auf dem man mit den Experten von Straßen NRW sprechen kann, so dass ein besserer Austausch als bei einem Vortrag ermöglicht wird. Danach werden die Einwände bewertet und evtl. eingearbeitet.

Als Ausgleichsmaßnahme für den Flächenverbrauch ist eine Aufforstung entlang der A 43 und südlich von Ennepetal gedacht. Darüber hinaus will man Renaturierungsmaßnahmen im Bereich der Stefansbecke vornehmen. Die Orchideenwiese bleibt, sie steht unter Naturschutz. Für den Autobahnbau ist der Bund zuständig. Hier besitzt das Autobahnkreuz Wuppertal Nord hohe Priorität, vor allem wegen der Ampelanlagen. Straßen NRW handelt auf Weisung des Bundes.

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